Was ich gelernt habe und wo ich jetzt stehe
Das Studium hat mich genau auf die Karriere vorbereitet, die ich mir vorgestellt hatte. Während meiner Praktika und der Abschlussphase habe ich mich selbst wirklich kennengelernt, und das ist entscheidend, um das Beste aus sich selbst herauszuholen. Gerade durch diese Herausforderungen lernt man, die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen.
Nach einem kurzen Gespräch mit einer Dozentin über mein letztes Praktikum kam ich zu einer führenden Forscherin in Kanada. Dort begann mein Weg in die Karnivorenforschung in Nordamerika und Europa. Ohne dieses Praktikum wäre ich heute nicht an diesem Punkt.
Inzwischen habe ich Projekte in Schweden und Deutschland durchgeführt und arbeite in Norwegen an einem Promotionsprojekt über das Sozialverhalten von Braunbären.
Ratschläge für zukünftige Studierende
Seit meiner Studienzeit hat sich sicher vieles verändert, aber eines bleibt: Lass dich nicht von Fächern abschrecken, die dich auf den ersten Blick nicht ansprechen. Diese Grundlagen erweisen sich später oft als wichtiger, als man denkt. Und fordere dich selbst heraus, bei deinen Praktika und deinem Abschlussprojekt. Gerade die schwierigen Momente sorgen dafür, dass du wächst.
Hab keine Angst, Lehrende um Hilfe zu bitten. Frage nach Positionen als studentischer Assistent, suche nach Vertiefung. Du holst so viel mehr aus deinem Studium heraus, wenn du über den Unterricht hinausblickst. Ich war sicher nicht die beste Student und habe auch mal kritische Rückmeldungen von Lehrenden bekommen. Aber das machen sie nicht, um dich zu bremsen, sondern um dich weiterzubringen.
Auch später, im Berufsfeld, wirst du mit Hürden konfrontiert. Was du im Studium lernst, hilft dir, damit umzugehen. Nutze die Chancen, die sich dir bieten, denn sie führen immer zu neuen.