Van Hall Larenstein University of applied sciences

Yair Ben-Jacov

„Während meines Praktikums arbeitete ich mit Algenbauern auf den Philippinen zusammen und sah, wie die Natur die Grundlage für ein nachhaltiges Einkommen sein kann.“

Tag der offenen Tür

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Yair Ben-Jacov

IDM student Yair Ben-Jacov testimonial

Tag der offenen Tür

„Während meines Praktikums arbeitete ich mit Algenbauern auf den Philippinen zusammen und sah, wie die Natur die Grundlage für ein nachhaltiges Einkommen sein kann.“

Algen als nachhaltige Lösung

VelpBachelorKlima und UmweltInternational Development Management

Mein Name ist Yair Ben-Jacov, ich studiere International Development Management mit der Spezialisierung Sustainable Value Chains. Während meiner Abschlussphase absolvierte ich ein Praktikum, in dem ich an nachhaltigen Fragestellungen in einem internationalen Kontext arbeitete.

Warum ich mich für diesen Studiengang entschieden habe

Ich habe mich für diesen Studiengang entschieden, weil ich mehr über Nachhaltigkeit lernen wollte und darüber, was dies eigentlich wirklich bedeutet. Außerdem wollte ich ein Studium, das mich dazu anregt, international orientiert zu arbeiten, und das sich nicht nur auf die Niederlande konzentriert. Besonders angesprochen hat mich, dass man lernt, wie man zur Bewältigung gesellschaftlicher Fragestellungen beitragen kann, sowohl im großen als auch im kleinen Maßstab. Es geht über das reine Erlangen eines Diploms hinaus; dahinter steckt eine klare Mission.

Auch die Breite des Studiengangs hat mich angesprochen. Man lernt, Lösungen zu entwickeln, die nicht in nur einen Sektor fallen. Das regt dazu an, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und verschiedene Perspektiven miteinander zu verbinden. Dadurch wird es möglich, wirklich innovative und nachhaltige Lösungen zu entwickeln.

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Was mein Studium besonders gemacht hat

Die Felderfahrung der Dozent*innen verlieh den Lehrveranstaltungen viel Tiefe und machte die Theorie greifbar. Außerdem habe ich die Möglichkeit, mehrere Praktika zu absolvieren und eine Bachelorarbeit zu schreiben, als sehr wertvoll erfahren, vor allem, weil man dazu angeregt wird, mit einem praktischen Ansatz Wirkung zu erzielen.

Schon ab dem ersten Jahr arbeitet man mit echten Auftraggebenden zusammen. Das macht das Studium direkt relevant und sorgt dafür, dass man lernt, mit Fragestellungen aus der Praxis umzugehen. Man arbeitet an realen Problemen von Organisationen, was nicht nur lehrreich ist, sondern auch motiviert.

Da der Studiengang so breit angelegt ist, kommt man mit vielen verschiedenen Themen in Berührung. Dadurch entdeckt man, was gut zu einem passt, aber auch, was weniger gut passt. Das hilft enorm dabei, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.

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Internationale Erfahrungen, die in Erinnerung bleiben

Die Praktika innerhalb von IDM waren für mich echte Lebenserfahrungen. Ich habe zwei internationale Praktika absolviert, die ich mein ganzes Leben lang mitnehmen werde. Eines davon fand auf den Philippinen statt, wo ich in einem abgelegenen Gebiet mit Algenbauern zusammenarbeitete.

Diese Gemeinschaften waren für ihr Einkommen vollständig vom Meer abhängig und befanden sich in einer verletzlichen Lage. Wir arbeiteten an einem Geschäftsmodell, bei dem der Anbau von Algen nicht nur für ein stabiles Einkommen sorgte, sondern auch zum Schutz des Meeres beitrug. Diese Erfahrung zeigte mir, wie wichtig die Natur als Grundlage für nachhaltige Entwicklung sein kann.

Außerdem war es besonders, in Gebiete zu kommen, in denen die Menschen nur selten eine westliche Person sehen. Es fühlte sich an, als würde ich in der Zeit zurückreisen, mit einer einfachen Lebensweise, die zugleich viele Einblicke darin gab, was wirklich wichtig ist.

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Was mir der Studiengang gebracht hat

Der Studiengang hat mir eine breite und generalistische Perspektive auf Nachhaltigkeit vermittelt, kombiniert mit wertvoller Praxiserfahrung. Ich habe gelernt, kritisch zu denken und komplexe Fragestellungen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Außerdem habe ich erfahren, dass die Arbeit im Entwicklungs- und Nachhaltigkeitssektor viel Geduld und Durchhaltevermögen erfordert. Veränderung braucht Zeit, aber ich habe gesehen, dass durchaus Lösungen möglich sind, wenn man bereit ist, systemisch und langfristig zu denken.

Mein Rat an zukünftige Studierende

Wenn du überlegst, diesen Studiengang zu wählen, geh offen hinein. Es ist ein breit angelegtes Studium, und es ist überhaupt nicht schlimm, wenn du am Anfang noch nicht genau weißt, welche Richtung du einschlagen möchtest. Viele Studierende entdecken das erst später.

Wenn du neugierig darauf bist, Nachhaltigkeits- und Entwicklungsfragen zu lösen, und bereit bist, praktisch an die Arbeit zu gehen, dann kannst du aus diesem Studiengang eine sehr wertvolle Erfahrung machen.

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