Studienprogramm International Development Management
Tag der offenen Tür
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21. November
Ein Studienjahr von International Development Management besteht aus vier Blöcken mit jeweils einem oder zwei Fächern. Pro Woche hast du ca. 15 Unterrichtsstunden bei einer Lehrkraft und investierst ca. 25 Stunden an Teamarbeit und individuelle Aufträge. Das 1. Studienjahr ist ein eher allgemeines Jahr, im 2. und 3. Studienjahr vertiefst du deine Kenntnisse anhand von Wahlfächern, zwei Praktika und einem Minor. Du schließt dein Studium bei einer Organisation oder einem Unternehmen mit einem Abschlussauftrag, deiner Bachelorarbeit, ab.
In diesem Studienjahr liegt der Fokus zuerst auf dem Sektor der internationalen Zusammenarbeit. Danach vertiefst du dich gemeinsam mit Lehrenden, die über umfangreiche Erfahrungen aus dem Arbeitsfeld verfügen, in bestimmte Themen. Du untersuchst zum Beispiel eine Klimakrise, lernst eine Produktionskette kennen und beschäftigst dich mit Gleichberechtigung und Inklusion. Du lernst, wie du mit Menschen aus anderen Kulturen umgehen kannst. Und du entwickelst eine offene Einstellung und die Kompetenzen, in einem internationalen Umfeld zu kooperieren und zu kommunizieren. Außerdem beginnst du mit dem Erlernen einer neuen Sprache, zum Beispiel Spanisch, und erweiterst deine akademischen Englischkenntnisse.
Die folgenden (und weitere) Fächer belegst du im 1. Studienjahr:
Das zweite und dritte Studienjahr stehen im Zeichen einer weiteren Vertiefung. Im zweiten Studienjahr absolvierst du ein zehnwöchiges Praktikum im In- oder Ausland, zum Beispiel bei Oxfam Novib, Amnesty International, Fairtrade International oder dem Roten Kreuz. Anschließend führst du Forschungsarbeiten für eine Organisation wie Save the Children oder World Vision durch, beschäftigst dich mit Machtstrukturen und beginnst, dich zu spezialisieren.
Die Beziehung zwischen Mensch und Natur steht stark unter Druck. In dieser Spezialisierung lernst du, wie Umweltschäden, Machtungleichgewichte und Menschenrechte miteinander zusammenhängen. Du untersuchst, wer von Umweltproblemen am stärksten betroffen ist und wie Gemeinschaften ihre Rechte einfordern können. Dabei arbeitest du an gerechten und nachhaltigen Lösungen für Mensch und Planet.
Die Natur steht weltweit stark unter Druck, mit Folgen für die Biodiversität, das Klima und das Wohlergehen von Gemeinschaften. In dieser Spezialisierung lernst du, wie die Natur in einem internationalen Kontext geschützt, gestärkt und wiederhergestellt werden kann. Du beschäftigst dich mit Fragen rund um nachhaltige Landnutzung, die Wiederherstellung von Ökosystemen und die Auswirkungen des europäischen Konsums und der europäischen Politik. Dabei verbindest du ökologisches Wissen mit Kenntnissen über Politik, Wirtschaft und soziale Prozesse und entwickelst die Fähigkeiten, effektiv mit Behörden, Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammenzuarbeiten.
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Katastrophen und Konflikte haben immer größere Auswirkungen auf Menschen auf der ganzen Welt. Du vertiefst dein Wissen über die Zusammenhänge zwischen Klimawandel, Naturkatastrophen, Gewalt und Migration. Du lernst, wie du die Widerstandsfähigkeit von Gemeinschaften stärkst, und entwickelst Strategien für Prävention, Nothilfe und Wiederaufbau nach Krisen.
Ungleichheit aufgrund von Geschlecht, Herkunft oder Alter führt zu Ausgrenzung und Polarisierung. In dieser Spezialisierung arbeitest du an inklusiven Prozessen, an denen sich alle beteiligen können. Du lernst, wie Machtverhältnisse funktionieren, wie du die Interessen marginalisierter Gruppen stärkst und wie du zu einer gerechten und inklusiven Gesellschaft beiträgst.
Der Zugang zu ausreichenden, sicheren und nahrhaften Lebensmitteln ist keine Selbstverständlichkeit. Du untersuchst, warum Hunger und Ernährungsunsicherheit fortbestehen und wie Ernährungssysteme gerechter und nachhaltiger gestaltet werden können. Dabei entwickelst du Lösungen, die lokale Gemeinschaften stärken, gesünder machen und ihre Widerstandsfähigkeit erhöhen.
Viele globale Produktionsketten sind ungerecht und nicht nachhaltig. In dieser Spezialisierung setzt du dich kritisch damit auseinander, wie Produkte wie Kaffee, Kakao und Baumwolle hergestellt werden. Du lernst, wie du diese Ketten gerechter gestalten kannst, indem du die Position von Landwirtinnen und Arbeitnehmerinnen stärkst und dich für einen nachhaltigen und inklusiven Handel einsetzt.
Hast du im dritten Studienjahr ein Praktikum absolviert, belegst du jetzt eine Minor. Und umgekehrt. Zum Abschluss widmest du dich deiner Bachelorarbeit. Du wählst selbst ein nationales oder internationales Unternehmen oder eine Organisation aus und gestaltest das Thema und das Endprodukt (zum Beispiel einen Bericht, ein Video oder einen Kurs) mit.
| Jahr | Periode 1 | Periode 2 | Periode 3 | Periode 4 |
|---|---|---|---|---|
| 1 |
Geschichte der internationalen Entwicklung Arbeitsmethoden in der internationalen Entwicklung |
Lebensmittelketten erkunden Klima- und Umweltkrisen |
Von Ungleichheit zur Inklusion Inspiration für Veränderung |
Gerechte und widerstandsfähige Lebensmittelsysteme |
| 2 | Internationales Praktikum |
Angewandte Forschung Stärke im Wandel |
2 Wahlfächer (z.B. Katastrophen & Konflikte oder Fairer Handel) |
Auftrag aus dem Arbeitsfeld Wahlfach: Umweltgerechtigkeit oder Soziale Inklusion |
| 3 | Multidisziplinäres Fach zu Stakeholderprozessen | Minor | ||
| 4 | Praktikum | Bachelorarbeit | ||