Van Hall Larenstein University of applied sciences

Jonna van der Kooij

“Von realistischen Fallstudien bis hin zu einem Praktikum auf der anderen Seite der Welt. Dieses Studium hat mich wirklich als zukünftige forensische Forscherin geprägt.”

Tag der offenen Tür

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Jonna van der Kooij

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Tag der offenen Tür

“Von realistischen Fallstudien bis hin zu einem Praktikum auf der anderen Seite der Welt. Dieses Studium hat mich wirklich als zukünftige forensische Forscherin geprägt.”

Von CSI-Fan zur forensischen Forscherin in Ausbildung

BachelorVollzeitLaboratory SciencesForensische Laborforschung

Mein Name ist Jonna van der Kooij und ich bin Studentin im vierten Jahr des Studiengangs Forensische Laborforschung. Zurzeit absolviere ich mein Abschlusspraktikum und werde 2025 meinen Abschluss machen. Während dieses Studiums habe ich nicht nur viel über forensische Forschung gelernt, sondern auch mich selbst besser kennengelernt. Meine Leidenschaft für dieses Fachgebiet ist in den letzten Jahren nur gewachsen, und ich freue mich darauf, mein Wissen und meine Fähigkeiten bald in der Praxis anzuwenden.

Warum ich mich für die Forensische Laborforschung entschieden habe

Schon von klein auf war ich von der forensischen Forschung fasziniert. Ich habe immer gerne Serien wie CSI und Bones geschaut, ehrlich gesagt tue ich das immer noch. Während der Oberstufe habe ich im Fach NLT ein Modul zur forensischen Forschung belegt. Da wusste ich sicher: Das ist es, was ich machen möchte!

Ich habe mich für einen Schnuppertag angemeldet. Im Vorfeld fand ich das ziemlich aufregend, deshalb bin ich zusammen mit einer Freundin hingegangen. An diesem Tag haben wir Vorlesungen besucht, eine Führung bekommen und einen guten Eindruck vom Studiengang erhalten. Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich damals ziemlich erschrocken war über den Lernstoff. Es schien alles viel schwieriger zu sein als das, was ich aus der Schule gewohnt war. Aber als ich dann angefangen habe, war es zum Glück gar nicht so schlimm. Man wird gut begleitet, und es wird sich wirklich Zeit genommen, alles zu erklären.

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Was ich während des Studiums am meisten geschätzt habe

Das Studium ist sehr breit angelegt, und gerade diese Abwechslung fand ich unglaublich wertvoll. Man hat Fächer sowohl in Chemie als auch in Biologie und lernt viele verschiedene Aspekte der forensischen Forschung und der Laborarbeit kennen. Dadurch entdeckt man auch, wo die eigenen Interessen wirklich liegen, etwas, das sehr hilfreich ist, wenn man seine Praktika oder den weiteren Weg auswählt.

Die Dozierenden spielen dabei eine große Rolle. Sie haben viel Praxiserfahrung und nutzen realistische Fallstudien, um die Theorie direkt greifbar zu machen. Eines der eindrucksvollsten Module war für mich die Tatort-Aufgabe. Wir bekamen einen nachgestellten Tatort und mussten als Studierende aus einer bestimmten Rolle heraus Spuren sichern. Sogar eine forensische Ärztin war dabei. Danach wählten wir einen Fachbereich, analysierten die Spuren und schlossen mit einer Gerichtsverhandlung ab, in der wir unsere Ergebnisse präsentieren und verteidigen mussten. Das wirkte so echt, und es hat mir noch mehr Motivation gegeben, in diesem Bereich weiterzumachen.

Ein weiteres Highlight war mein Praktikum im Ausland. Für mein Projektpraktikum durfte ich ein halbes Jahr an der University of Technology in Sydney, Australien verbringen. Dort habe ich an Forschung zur menschlichen Zersetzung mitgearbeitet. Es war eine einzigartige Erfahrung, die nicht nur meine Laborfertigkeiten verbessert hat, sondern mich auch mit Menschen zusammengebracht hat, die genauso leidenschaftlich für dieses Fachgebiet brennen wie ich. Das fand ich wirklich großartig.

Was mir das Studium gebracht hat

Dieses Studium hat mir unglaublich viel gebracht. Ich habe fachliches Wissen über forensische Forschung erworben und außerdem wichtige Fähigkeiten entwickelt, wie analytisches Denken, präzises Arbeiten und Problemlösungsvermögen.

Durch mein Auslandspraktikum habe ich zudem internationale Erfahrung gesammelt und ein wertvolles Netzwerk aufgebaut.

Momentan bin ich noch mitten im Abschlussprozess, aber ich orientiere mich bereits auf meinen nächsten Schritt. Vielleicht steige ich direkt ins Berufsleben ein, oder ich entscheide mich dafür, mich durch ein weiterführendes Studium noch weiter zu spezialisieren. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Nach diesem Studium muss man keineswegs „fertig“ sein. Aber man darf, wenn es besser zu einem passt 😉

Mein Rat an zukünftige Studierende

Wenn du darüber nachdenkst, Forensische Laborforschung zu studieren, sage ich: Mach es einfach! Es ist ein anspruchsvolles, aber unglaublich spannendes Studium, in dem man wirklich viel lernt – nicht nur aus Büchern, sondern vor allem auch durch eigenes Tun.

Man sammelt viel Praxiserfahrung und wird von engagierten Dozierenden begleitet, die genau wissen, wie es in der forensischen Welt abläuft.

Und falls du am Anfang denkst: „Hilfe, das ist viel!“, keine Sorge! Man wird Schritt für Schritt mitgenommen und bekommt genug Unterstützung, um zu wachsen. Lass dich nicht von Zweifeln abhalten, die hatte ich auch, aber ich habe es keine Sekunde bereut. Viel Erfolg bei deiner Entscheidung!

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