Entscheidung für VHL und Umzug in die Niederlande
Ich habe mich für ein Studium an der VHL entschieden, weil die Atmosphäre beim Tag der offenen Tür, den ich besucht habe, mich das Gefühl gab, schon „zu Hause“ zu sein. Alle waren super freundlich, und ich hatte das Gefühl, als Mensch wahrgenommen zu werden, nicht nur als eine zugewiesene Matrikelnummer. Außerdem war ich auf der Suche nach einem englischsprachigen Studienprogramm.
Der Übergang fiel mir tatsächlich ziemlich leicht, da ich zuvor schon an einer deutschen Universität studiert hatte. Trotzdem war es ganz anders, weiter weg von meinen Eltern zu sein und in einem neuen Land zu leben, das ich bisher nur aus dem Urlaub kannte. Insgesamt war der Übergang aber sehr unkompliziert, und das internationale Team der Hochschule sorgte dafür, dass alles reibungslos lief. Wann immer ich Fragen hatte, hatten sie eine Antwort und konnten mir genau sagen, was ich tun musste.
Was mir am Studienprogramm gefällt
Ich schätze sehr, wie viel kleiner und persönlicher mein Studienprogramm im Vergleich zu dem ist, das ich an der Universität Bonn in Deutschland absolviert habe. An der VHL habe ich alle meine Dozentinnen mit Vornamen kennengelernt, und sie kannten auch meinen. Bereits ab dem ersten Studienjahr bekommt man einen Mentorin, derdie sich jedes Quartal bei einem meldet. Das gibt einem wirklich das Gefühl, gesehen und gehört zu werden. Wenn man Schwierigkeiten hat, kann man sich an sie wenden, sie verweisen einen dann gegebenenfalls an die Studienberater*innen der VHL.
Da unsere Studienprogramme in vier Quartale aufgeteilt sind, gefällt es mir besonders, alle 7 bis 10 Wochen Prüfungen zu schreiben, anstatt wie früher im Semesterbetrieb nur alle 20 Wochen. Ich habe das Gefühl, dass der Stoff bis zur Prüfung noch frisch im Kopf ist, das macht das Lernen zehnmal einfacher.
Studierendenleben und Freundschaften
Das Studierendenleben in Velp und Arnheim ist wirklich großartig, ganz egal, ob man gerne in Cafés geht, Sport treibt, Picknicks im Park macht, ausgeht oder an Quizabenden in Bars teilnimmt. Hier findet man fast alles.
Ich habe schon vor Studienbeginn über die Goin-App ein paar Freundinnen gefunden, außerdem mit meinen Mitbewohnerinnen Freundschaften geschlossen (ich wohne mit fünf anderen in einem Haus), und auch während der Einführungswoche sowie im Laufe des Unterrichts neue Leute kennengelernt. Ich kann wirklich nur empfehlen, an der Einführungswoche teilzunehmen, wenn man schon vor Ort ist, das war eine richtig tolle Erfahrung!
Eine überraschende Erfahrung
Was mich am meisten überrascht hat, war, wie viele Menschen hier tatsächlich Englisch sprechen. Ich wusste, dass viele Niederländer*innen Englisch können, aber ich dachte, das wäre eher in großen Städten wie Amsterdam üblich. Umso überraschter war ich, dass in Velp und Arnheim so viele Leute Englisch sprechen.
Trotzdem würde ich allen empfehlen, Niederländisch zu lernen, vor allem für einfache Gespräche im Supermarkt oder in anderen Läden. Das öffnet einem wirklich viele Türen! Die VHL hat zu Beginn des Studienjahres Anfängerkurse in Niederländisch angeboten, ich würde sehr dazu raten, dieses Angebot zu nutzen.
Meine Tipps für zukünftige Studierende
Ihr habt es wahrscheinlich schon mal gehört, aber: Wenn ihr eine Unterkunft sucht, fangt unbedingt früh damit an. Ich kenne Leute, die ohne Unterkunft angekommen sind und vorübergehend in Hotels wohnen mussten.
Die erste Unterkunft, die man findet, entspricht vielleicht nicht der perfekten Studierendenwohnung, die man sich vorgestellt hat, aber es ist viel einfacher, vor Ort eine bessere Alternative zu finden. Sobald man weiß, dass man einen Platz zum Wohnen hat, fällt einem eine große Last von den Schultern.
Lasst euch von der Wohnungssuche nicht abschrecken, ihr werdet auf jeden Fall etwas finden! Tretet möglichst vielen Facebook-Gruppen bei und fragt aktuelle Studierende über die Goin-App, ob sie jemanden kennen, der auszieht. Genau so habe ich nämlich mein Zimmer gefunden!